Eltex TAU-16 VoIP Gateway als PBX / Sudo Null IT News

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In diesem Artikel beschreibe ich, wie Sie das Eltex TAU-16.IP VoIP-Gateway als PBX einrichten.

Eltex TAU Voice Gateways wurden entwickelt, um analoge Geräte über das SIP-Protokoll mit Telefonanlagen zu verbinden: verschiedene IP-PBXs, einschließlich Cloud-PBXs. Aufgrund des Vorhandenseins erweiterter Zusatzfunktionen kann das Gateway jedoch als unabhängiges Gerät fungieren – eine Mini-PBX für die interne Kommunikation. Das Gateway wird keine vollwertige TK-Anlage ersetzen, da ihm viele Funktionen fehlen werden, aber in einigen Fällen ist diese Option auch anwendbar.

Der Hauptvorteil des Gateways ist die Unterstützung von SIP-Trunks und das gleichzeitige Vorhandensein von analogen FXS-Ports. Dies sind in der Regel zwei sich gegenseitig ausschließende Möglichkeiten: Eine analoge TK-Anlage verfügt nicht über die Möglichkeit, über das SIP-Protokoll mit der Außenwelt zu arbeiten oder verursacht hierfür zusätzliche Kosten; Die IP-PBX hat eine begrenzte Anzahl von FXS-Ports und die Erweiterung kostet auch Geld. Darüber hinaus kann dieses Schema in der modernen Realität, wenn einige Hersteller bereits die Produktion analoger Stationen aufgeben und im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen Schwierigkeiten beim Kauf einer IP-PBX auftreten, als eine der Alternativen angesehen werden und Budgetoptionen.

Abb.1 Aussehen des GerätsAbb.1 Aussehen des Geräts

Zuerst müssen Sie das Netzwerk einrichten. Im einfachsten Fall reicht es, die Default-Gateway-Adresse zu ändern. Einstellungen werden im Bereich „Netzwerkeinstellungen/Netzwerk“ vorgenommen:

Abb.2 Registerkarte GerätenetzwerkeinstellungenAbb.2 Registerkarte Gerätenetzwerkeinstellungen

Wenn es notwendig ist, das Netzwerk für Sprache und Steuerung zu trennen, sollten Sie die Netzwerke auf der Registerkarte VLAN konfigurieren und die Adressen für jedes Netzwerk angeben. Sie müssen auch angeben, über welche Netzwerke Sprach- und Signalisierungsinformationen übertragen werden, sowie die Steuerung (unten auf der Seite angegeben). Einstellungen werden im Abschnitt „Netzwerkeinstellungen / VLAN“ vorgenommen:

  Reis.  3 Registerkarte VLAN-Einstellungen Reis. 3 Registerkarte VLAN-Einstellungen

Das allgemeine Prinzip, ein Gerät als PBX einzurichten, ist wie folgt: Es werden zwei SIP-Profile erstellt, von denen eines für die Kommunikation mit der Außenwelt (mit einem VoIP-Betreiber) und das zweite für den Betrieb von analogen Ports zuständig ist. Das erste Profil legt die Trunk-Einstellungen für die Kommunikation mit dem Betreiber fest: Serveradresse, Port, Registrierungsdaten (falls erforderlich), unterstützte Codecs und Nummerierungsplan, gemäß dem das Gerät Anrufe an diesen Trunk sendet. Das zweite Profil wird ohne Registrierung erstellt und ermöglicht das Telefonieren zu Kurznummern innerhalb des Gateways. Der Wählplan dieses Profils teilt dem Gerät mit, welche Anrufe innerhalb des Gateways getätigt werden und welche nach außen geleitet werden sollen.

Also Profileinstellungen für die Kommunikation mit dem Anbieter. Wird im Abschnitt “PBX / SIP/H323-Profile / Profil 1” durchgeführt. Im Reiter „SIP-Profileinstellungen“:

Reis.  4 Profil 1 EinstellungenReis. 4 Profil 1 Einstellungen

Hier werden die vom Telekommunikationsanbieter bereitgestellten Daten angezeigt. Grunddaten – die Adresse, an die das Gateway gehen soll, um Anrufe zu tätigen. Wird ein Trunk mit Registrierung verwendet, aktivieren Sie diese Funktion im Feld 1 und geben Sie die Registrierungsdaten (Login/Passwort) in den Feldern 2 und 3 an. Andere Einstellungen können auf Standard belassen werden.

Im Register „Codecs“ werden die verwendeten Codecs eingestellt, außerdem können die Einstellungen für Modem- und Faxübertragung vorgenommen werden. Auch diese Daten werden in der Regel vom Betreiber bereitgestellt. Generell sollte der Codec G.711a bei uns immer funktionieren. Für ein erfolgreiches Faxen schalten wir normalerweise die Option „Modemübertragung“ aus und wählen im Parameter „Hauptfaxübertragungscodec“ „T38“, die Sicherung ist G.711a. Unser Betreiber hat Probleme mit den Optionen “Echounterdrückung” und “Komfortgeräusch”, daher werden wir diese ebenfalls deaktivieren.

Reis.  5 Codec-Einstellungen für Profil 1Reis. 5 Codec-Einstellungen für Profil 1

Wechseln Sie zur Registerkarte Wählplan. Mit den Einstellungen auf dieser Registerkarte können Sie Anrufe über das Netzwerk unseres Anbieters tätigen. Hier geben wir die Präfixe an, indem Sie eingeben, welche der Teilnehmer über das externe Netzwerk anrufen muss. In diesem Fall ist es bequemer, die Option „Tabellarischer Wählplan“ zu verwenden:

Reis.  6 Einrichten eines WählplansReis. 6 Einrichten eines Wählplans

Klicken Sie auf die Schaltfläche “Präfix hinzufügen”:

Reis.  7 Präfixform hinzufügenReis. 7 Präfixform hinzufügen

Geben Sie das Präfix an, die Mindestanzahl von Ziffern in der gewählten Nummer. Im Feld „Protokoll und Richtung“ geben wir in unserem Fall „SIP-Trunk“ (Trunk nach IP-Adresse ohne Registrierung) an. Nummerntyp – Teilnehmer (für Anrufe innerhalb des Telekommunikationsbetreibers) oder National (für Anrufe in das MG-Netz). Tatsächlich wird dieser Parameter höchstwahrscheinlich auf der Seite des Bedieners noch angepasst. Das Feld “IP-Adresse” gibt die Adresse der Vermittlungsstelle an, auf die das Gateway zum Telefonieren zugreift. Dieselbe Adresse wurde in den SIP-Profileinstellungen angegeben. Im Formular „Teilnehmer-Ports“ können Sie festlegen, welche Teilnehmer nach dieser Regel telefonieren dürfen.

Fahren wir mit der Einrichtung von Profil 2 (für lokale Teilnehmer) fort.

Abb. 8. Profil 2 EinstellungenAbb. 8. Profil 2 Einstellungen

Eigentlich läuft die ganze Einstellung darauf hinaus, einen Wählplan einzurichten, in den Haupteinstellungen belassen wir alle Felder standardmäßig.

Wählen Sie im Register „Dial Plan“ die Option „Line Dial Plan“ und tragen Sie folgende Zeile ein:

1xx@192.168.130.58|x.@192.168.130.57

1xx ist die Nummerierung für interne Teilnehmer. In unserem Fall sehen interne Telefonnummern wie 101, 102, 103 usw. aus.

192.168.130.58 ist die lokale Adresse unseres Geräts. Das heißt, wenn ein interner Teilnehmer eine Nummer wie 101, 102 usw. wählt, wird der Anruf intern getätigt.

x@1922.168.130.57 – diese Zeile bedeutet, dass alle anderen Anrufe an die Adresse 192.168.130.57 (Adresse des Betreibers) geleitet werden, dh über die Amtsleitung.

Abb. 9 Wählplan für Profil 2.Abb. 9 Wählplan für Profil 2.

Lassen Sie uns nun Abonnentenports konfigurieren. Gehen Sie auf den Reiter „TK-Anlage / Teilnehmerports“

Reis.  10. Teilnehmerports einrichtenReis. 10. Teilnehmerports einrichten

Stellen Sie in diesem Register die internen Rufnummern ein und geben Sie im Feld „SIP / H323-Profil“ das Profil an, das für die interne Kommunikation konfiguriert wurde (in unserem Fall ist dies Profil 2).

Nach diesen Einstellungen sollte die ausgehende Kommunikation bereits funktionieren. Es bleibt die eingehende Verbindung zu konfigurieren.

Denken Sie daran, dass Sie beim Einstellen der Parameter auf jeder Registerkarte auf die Schaltfläche “Änderungen übernehmen” klicken sollten. Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche “Speichern”. Andernfalls gehen die Einstellungen nach einem Neustart des Geräts verloren. Diese Funktion kann auch verwendet werden, wenn etwas schief gelaufen ist und Sie die ursprünglichen Einstellungen wiederherstellen müssen.

Fahren wir mit der Einrichtung eingehender Anrufe fort. Öffnen Sie die Registerkarte PBX/Rufgruppen. Hier drücken wir die Schaltfläche „Neue Gruppe“:

Reis.  11 Anrufgruppe hinzufügenReis. 11 Anrufgruppe hinzufügen

Der Gruppenname ist beliebig, das Passwort wird übersprungen, die Rufnummer ist die externe Nummer, zu der angerufen wird und die beim ankommenden Anruf als B-Nummer bezeichnet wird. Gruppentyp: Gruppe (alle Telefone in der Gruppe klingeln), seriell (nach einer Zeitüberschreitung klingelt das nächste Telefon, während das vorherige weiter klingelt), zyklisch (der Anruf geht der Reihe nach zum nächsten Port in der Liste). “SIP-Profil” – ein Profil, auf dem interne Nummern funktionieren (in unserem Fall ist dies Profil 2). Die Schaltfläche „In Bearbeitung“ muss aktiviert sein.

Nachdem Sie eine Anrufgruppe hinzugefügt haben, müssen Sie sie bearbeiten:

Reis.  12. Anrufgruppe bearbeitenReis. 12. Anrufgruppe bearbeiten

Klicken Sie zum Bearbeiten auf das Symbol in der Spalte “Bearbeiten”.

Abbildung 13. Ports in einer AnrufgruppeAbbildung 13. Ports in einer Anrufgruppe

Hier ist ein neuer Tab „Ports“ erschienen, in dem Sie Ports hinzufügen oder entfernen können, an denen der Anruf ankommt, und die Reihenfolge festlegen, in der der Anruf ankommt.

Damit ist die Konfiguration des Eltex TAU-16.IP Gateways abgeschlossen. Die Einstellungen gelten für alle Geräte der ELTEX TAU-Serie im Rack (16,32,36,72 Ports).

Die Softwareversion ist in diesem Fall 2.18.0.35

Natürlich kann das Einrichten nach diesem Schema nicht als intuitiv bezeichnet werden, aber das angedeutete Arbeitsszenario selbst ist nicht Standard für solche Geräte. Auch aufgrund der Tatsache, dass die Entwicklung ursprünglich russisch war, gibt es keine Probleme mit der krummen Russifizierung von Fachbegriffen und Einstellungsnamen. Wenn Sie das allgemeine Prinzip verstehen, können Sie in Zukunft beispielsweise improvisieren, mehrere Gateways zu einem Netzwerk zusammenfassen oder mehrere Telefonieanbieter verwenden.

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